Wie Sie Presseberichte für Ihr kleines Business erhalten.

Wenn Sie nicht das Budget haben, um Hilfe bei Ihrer Medienarbeit zu bezahlen, können Sie Ihre eigene PR machen.

Sie mögen die Idee einer Berichterstattung in der Frankfurter Allgemeinen gut finden. Aber wenn Ihr idealer Kunde die Bild liest, könnten Sie Ihre Zeit verschwenden.

In Zeitungen, Magazinen, Radio- und Fernsehsendungen erwähnt zu werden, kann eine großartige Möglichkeit sein, Einfluss und Bekanntheit Ihrer Marke aufzubauen. Viele kleine Unternehmen haben jedoch nicht das Budget, um Hilfe für ihre Medienarbeit zu bezahlen. Die gute Nachricht ist, dass Sie mit ein wenig Know-how Ihre eigene PR machen können.

Hier sind einige Tipps, die Ihnen den Einstieg erleichtern:

Entscheiden Sie, wen Sie mit Ihrem Business erreichen wollen

Die Berichterstattung in der Presse mag kostenlos sein, aber Ihre Zeit ist es nicht, also machen Sie sich klar, warum Sie in den Medien präsent sein wollen und wie das Ihrem Unternehmen helfen wird. Vielleicht wollen Sie neue Kundenkontakte generieren, Investitionen anziehen, neue Talente rekrutieren – oder etwas ganz anderes.

Der Grund ist nicht wichtig. Wichtig ist nur, dass Sie einen haben.

Finden Sie heraus, was Ihre Kunden lesen, sehen und hören

Sobald Sie sich über Ihr Ziel im Klaren sind, überlegen Sie, wen Sie erreichen wollen und finden Sie heraus, was diese Menschen lesen, sehen und hören.

Es zahlt sich aus, spezifisch zu sein. Wenn Ihr Ziel ist, „mehr Kunden anzusprechen“, werden Sie Schwierigkeiten haben, geeignete Publikationen oder Programme zu finden. Eine spezifischere Zielgruppe wie „berufstätige Mütter mit Jobs im Finanzsektor“ wird es viel einfacher machen, zu entscheiden, welche Publikationen oder Programme Sie ansprechen sollten.

Wenn Sie sich fragen, wie Sie herausfinden können, was die Menschen, die Sie erreichen wollen, lesen, sehen und hören … fragen Sie einfach.

Das Erstellen einer Online-Umfrage oder eines Fragebogens dauert meist nur wenige Minuten. Eine kleine Stichprobe von Personen – 10 bis 50 Kunden- die zu Ihrer Zielgruppe passen, kann Ihnen genügend Informationen liefern, um eine Auswahlliste der Zielpublikationen zu erstellen.

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Lassen Sie Ihr Business-Ego vor der Tür

Möglicherweise gefällt Ihnen die Idee eines Artikels in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Aber wenn Ihre Kunden Bild-Leser sind, könnten Sie damit Ihre Zeit verschwenden.

Gehen Sie nicht davon aus, dass eine nationale Berichterstattung besser ist, als eine in der regionalen oder Fachpresse. Wenn Sie Menschen in einem bestimmten Gebiet oder einer bestimmten Branche ansprechen wollen, kann eine Story in einer lokalen Zeitung viel effektiver sein, als eine Doppelseite in der Süddeutschen.

Sammeln Sie Kontaktdaten von relevanten Journalisten und Redakteuren

Viele Zeitungen listen die Kontaktdaten von Journalisten auf, und manchmal sind auch E-Mail-Adressen dabei.

Radio- und Fernsehproduzenten und Rechercheure können schwieriger aufzuspüren sein. Hier können soziale Netzwerke wie Twitter und LinkedIn hilfreich sein.

Im Zweifelsfall rufen Sie einfach an und fragen nach.

Und nehmen Sie es nicht persönlich, wenn die Leute am Telefon etwas kurz angebunden sind, denn in den Redaktionen herrscht reger Betrieb.

Vermeiden Sie generische E-Mail-Adressen (z. B. news@), da diese in vielen Fällen nicht regelmäßig überprüft werden. Machen Sie es sich zur Aufgabe, den Namen und die E-Mail-Adresse der Person herauszufinden, die die Entscheidungen trifft. Egal, ob Ihre Geschichte verwendet wird, oder nicht.

Ihre Veröffentlichungen für Ihr Business – recherchieren Sie

Die meisten Journalisten erhalten jede Woche Hunderte von Pressemitteilungen und E-Mail-Anfragen. Nur wenige haben die Zeit, sie alle zu lesen. Je näher Ihre Text-Idee an der idealen, spannenden Story ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie Aufmerksamkeit erlangen.

Die meisten Pressemitteilungen und E-Mail-Pitches scheitern, weil sich der Absender nicht die Mühe gemacht hat, die Publikation zu lesen, an die er sich wendet. Beginnen Sie damit, die Art von Geschichten zu recherchieren, die abgedruckt werden. Idealerweise über mehrere Wochen oder Monate – und Sie werden eine viel bessere Chance auf Erfolg haben.

Wenn Sie Kontakte für Ihre Zielpublikationen sammeln, ist es eine gute Idee, sich über die Vorlaufzeiten zur Veröffentlichung zu informieren. Im Allgemeinen sind diese länger, als Sie denken. Verbrauchermagazine können beispielsweise bis zu sechs Monate im Voraus arbeiten. Rufen Sie eine Zeitung um 15 Uhr mit einer Idee für den nächsten Tag an, haben Sie Ihre Chance wahrscheinlich verpasst.

Schreiben Sie einen E-Mail-Pitch über Ihr Business oder eine Pressemitteilung

Lokale Zeitungen sind oft unterbesetzt. Daher sind Redaktionen dankbar für eine gut geschriebene Pressemitteilung mit allen relevanten Informationen. Diese kann dann gegebenenfalls mit nur wenigen Änderungen gedruckt werden. Es gibt viele Beispiele für Pressemitteilungen im Internet. Wenn Sie sich das Schreiben nicht zutrauen, sollten Sie überlegen, ob Sie den Auftrag an einen freiberuflichen Autor vergeben wollen. Content-Agenturen gibt es im Internet jede Menge. Die Artikel können dort mit Sternebewertung und Textlänge individuell gebucht werden.

Wenn Sie sich an eine Branchen-, Verbraucher- oder nationale Publikation wenden, reichen oft ein paar Absätze, die Ihre Idee in einer E-Mail umreißen. Ein E-Mail-Header, der die Formulierung „Story-Idee“ und einen überzeugenden Einzeiler enthält, erregt eher die Aufmerksamkeit eines Journalisten.

Es ist auch in Ordnung, Ideen am Telefon zu präsentieren.

Vermeiden Sie aber offensichtlich hektische Zeiten – wie den Tag des Redaktionsschlusses bei einer Zeitung oder kurz vor der Nachrichtensendung eines Radioprogramms. Haben Sie einen E-Mail-Pitch oder eine Pressemitteilung parat, die Sie versenden können, wenn Sie gefragt werden.

Seien Sie darauf vorbereitet, nachzufassen

Wenn ein Journalist an Ihrer Geschichte interessiert ist, wird er sich in der Regel innerhalb eines Tages bei Ihnen melden. In einer vielbeschäftigten Redaktion können jedoch Geschichten übersehen werden. Scheuen Sie sich nicht, Pitches oder Pressemitteilungen per Telefon oder E-Mail nachzuverfolgen. Wenn Sie ein paar Mal nachgehakt haben und nicht weiterkommen, können Sie wahrscheinlich davon ausgehen, dass der Journalist nicht interessiert ist. Den Artikel können Sie immer noch anderweitig anbieten.

Es ist in Ordnung, dieselbe Business-Geschichte verschiedenen Programmen oder Publikationen anzubieten – solange Sie offen sagen, was Sie tun.

Denken Sie daran, dass es Rivalitäten zwischen verschiedenen Publikationen geben kann. Sogar zwischen verschiedenen Abschnitten derselben Zeitung, Zeitschrift oder Sendung. Es ist verlockend, so viel Berichterstattung wie möglich anzustreben. Sieht ein motivierter Journalist aber Ihre Geschichte woanders zuerst, bevor seine eigene Geschichte erscheint, wird er nicht sehr glücklich mit Ihnen sein. Und es ist es nie wert, langfristige Beziehungen für kurzfristige Gewinne zu riskieren.

Seien Sie realistisch in Ihren Erwartungen

Es ist nicht einfach, Presseberichte zu erhalten – insbesondere auf nationaler Ebene. Der Aufbau eines Medienprofils kann Monate oder sogar Jahre dauern. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie nicht über Nacht erfolgreich sind. Einige Journalisten werden Ihre Pressemitteilungen und Pitches komplett ignorieren. Andere werden Ihre Ideen wieder und wieder zurückweisen. Aber wenn Sie beharrlich und konsequent sind und bereit sind, aus Ihren Fehlern zu lernen, werden Sie Ergebnisse erzielen.

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