Mentale Fehler: Die sechs mentalen Fehler einer jeden Führungskraft

Wie gut wir uns selbst managen, bestimmt die Art von Führungskraft, die wir sein werden und die Wirkung, die wir haben werden. Deshalb ist es wichtig, mentale Fehler zu vermeiden.

Eines der größten Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, resultiert aus einer inneren Tendenz, die Realität zu verzerren. Das ist einer der Gründe, warum wir so überrascht sind, wenn jemand nicht mit uns übereinstimmt. Wir urteilen (über uns selbst und andere), schaffen Illusionen (Selbstrechtfertigung) und agieren als unser Anwalt (verteidigen uns und machen uns immun gegen die Realität).

Dieser Artikel beleuchtet einige Wahrnehmungsgewohnheiten, die Ihnen dabei im Weg stehen können, die Welt richtig zu sehen. Ohne eine bewusste Anstrengung, es anders zu machen, ist es leicht, einem oder allen dieser sechs mentalen Fehler zum Opfer zu fallen:

Zu schnelles Reagieren

So schnell, wie die Dinge auf uns einprasseln, ist es viel einfacher, reaktiv zu sein als proaktiv. Es ist leicht, sofort zu urteilen, zu schlussfolgern und zu reagieren, basierend auf kleinen Datenfetzen – anstatt langsamer zu werden und ruhig zu bleiben. Um die Dinge zu verlangsamen, ist eine ernsthafte Absicht erforderlich. Wie wir die Dinge sehen, erscheint uns immer so klar. Und wie es scheint, können wir nie früh genug darauf reagieren. Wir müssen unsere innere Exekutive einschalten, um nicht nach falschen Schlussfolgerungen zu handeln.

Unflexibles Denken

Es fühlt sich unangenehm und ungewohnt an, seine Meinung zu ändern. Schließlich glauben wir das, was wir denken, aus für uns offensichtlichen Gründen. Wir denken nicht absichtlich das Falsche. Und wir interpretieren die Welt um uns herum entsprechend unserer Überzeugungen. Niemand sieht sich selbst als Bösewicht. Nehmen Sie Abstand und hinterfragen Ihre eigenen Motive regelmäßig.

Mentale Fehler: Kontrolle

Sie fühlen sich wohler, wenn Sie die Kontrolle haben. Natürlich übernehmen wir die Kontrolle nur, weil sonst die Dinge nicht so erledigt würden, wie wir meinen, dass sie erledigt werden sollten. Aber unsere Zufriedenheit geht auf ihre Kosten. Der Wunsch nach Kontrolle kann uns zu Illusionen führen – Versuche, Kontrolle über das Unkontrollierbare zu erlangen. Und uns einzubilden, wir hätten tatsächlich die Kontrolle. Jede Führungskraft muss lernen, sie an andere abzugeben. Ihre Aufgabe ist es, den Sinn und Zweck der Arbeit zu vermitteln und den Mitarbeitern dabei Handlungsspielräume und Eigenverantwortung zu überlassen.

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Emotionales Vermeiden und Perfektion

Selbst wenn wir wissen, dass wir etwas tun müssen, finden wir Gründe, es zu vermeiden. Wir prokrastinieren. Wir zögern eine beabsichtigte Handlung hinaus, obwohl wir ahnen, durch die Verzögerung schlechter dran zu sein. Das Verlangen nach Akzeptanz und ein Streben nach Perfektion kann darüber hinaus dazu führen, dass wir Entscheidungen treffen, die wir sonst nicht treffen würden.

Manager können auch das Bedürfnis verspüren, ihrem unreflektierten Wunsch nachzugehen, Recht zu haben, anstatt andere Menschen glänzen zu lassen. Ständig die Ideen anderer zu bemängeln, jede Meinungsverschiedenheit zu gewinnen, andere zu beschuldigen, wenn etwas schief läuft, obwohl sie selbst schuld sind.

Die Zukunft übertreiben

Mit dem Problem der emotionalen Vermeidung ist unsere Tendenz verbunden, die Ergebnisse unserer Handlungen zu übertreiben. Wenn wir aktiv werden wollen, neigen wir dazu, übermäßig optimistisch in die Zukunft zu blicken und die möglichen Schwierigkeiten zu unterschätzen. Wenn wir etwas nicht wollen, neigen wir dazu, die potenziellen Probleme zu übertreiben. Die Probleme sind offensichtlich. Objektivität ist notwendig, wenn wir die Zukunft realistisch einschätzen wollen.

Der falschen Befriedigung nachjagen

Im Inneren sind wir kindisch und egoistisch. Wir können leicht dazu verführt werden, den falschen Dingen nachzujagen – Dingen, die uns keine dauerhafte Befriedigung bringen. Dingen, die uns nicht nachhaltig Erfolg bringen, sondern nur kurzfristig.

Ihre beste Verteidigung ist es, sich mit Ihren Bedürfnissen und Wünschen ehrlich auseinanderzusetzen. Verlangsamen Sie und reflektieren Sie. Wo es Negatives gibt, gibt es auch Stärken, die man sich zunutze machen kann.

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