Um im Kopf frisch und wach zu sein und den Körper fit zu halten, ist es wichtig, auch im Berufsalltag auf sich selbst zu achten. Nutzen Sie kleine Pausen um sich zu bewegen, erledigen Sie Dinge im Stehen und nicht alles im Sitzen. Wir möchten aber insbesondere Anreize schaffen, und uns hier mit den psychischen Aspekten eines gesunden Lebens zu befassen.

Ein gesunder Geist ist glücklich. Um diese Glückseligkeit herzustellen, bedarf es nicht viel. Eigentlich reicht es schon, die Grundbedürfnisse zu decken. Doch die Aspekte Moral und Vernunft stehen uns im Weg. Um also die Grundbedürfnisse Hunger, Durst, Schlaf und Begierde sinnvoll zu erfüllen, müssen wir uns an bestimmte Regeln halten. Für den menschlichen Körper wäre also ein instinktives Leben gesünder oder besser, aber für die Gemeinschaft würde dieses instinktive, unmoralische und selbstbezogene Verhalten sehr schädlich sein. Folgen wir also den Regeln der Moral und Vernunft.

Das Natur- und Kulturwesen im Berufsalltag

Der Mensch hat sich von einem Naturwesen zu einem, sagen wir es positiv, Kulturwesen entwickelt. Diese Entwicklung hat dazu beigetragen, dass wir mehr brauchen, als nur unsere natürlichen Instinkte zu erfüllen. Das bedeutet aber auch, dass wir für den Berufsalltag mehr tun müssen, als uns nur Pausenbrote einzupacken. Unser Streben nach Anerkennung, Gesundheit und anderen Dingen, trägt aber dazu bei, dass bei Ausbleiben der verschiedenen Bedürfnisse ein psychisches Ungleichgewicht entsteht. Kommt dann noch beispielsweise ein Grundbedürfnis wie Hunger dazu, wird die Situation nicht gerade besser.

Um uns also gut und gesund zu fühlen, müssen wir nur Dinge tun, die all diese Bedürfnisse erfüllen. Einerseits die Grundbedürfnisse, und zum anderen die kulturellen Bedürfnisse, die natürlich individuell und sehr besonders sein können. Um gerade die kulturellen Bedürfnisse abzudecken, ist es wichtig, sich dafür auch die nötige Zeit einzuplanen. Denn wenn ein Mensch zum Abbauen von Stress beispielsweise gerne Sport macht, muss dieser überhaupt die Zeit finden, Sport zu machen.

Keine Ausreden mehr – Oder aus dem Hamsterrad ausbrechen!

Wahnsinn ist, wenn man exakt dieselbe Scheiße immer und immer wieder macht und erwartet, dass sich was ändert.

Vaas Montenegro – Antiheld aus Far Cry 3 (Videospiel)

Wenn ich unglücklich bin und an meinem Verhalten nichts ändere, dann wird sich zwangsläufig auch mein Unglück nicht auflösen. Weiter darauf zu warten, dass es von selbst besser wird, wird dafür sorgen, dass es so bleibt wie es ist. Es gibt keine Ausreden. Aus instinktiver und kultureller Sicht, sind wir insbesondere für einen Großteils selbst für die Deckung unserer Bedürfnisse zuständig. Niemand kann uns das abnehmen. Wenn ich also, so wie es Vaas Montenegro sagt, immer wieder das selbe tue und nichtsdestotrotz Veränderung erwarte, dann könnte ich am Ende noch frustrierter sein. Das bedeutet aber auf der anderen Seite, dass ich um ein Ergebnis zu erzielen ggf. Dinge anders machen muss, um mich selbst zu entwickeln oder meine Ziele zu erreichen.

Thomas Edison, der Erfinder der Glühbirne, brauchte mehr als einen Versuch, um die Glühbirne zum leuchten zu bringen. Was aber wäre, wenn sich Edison nach dem 5. Versuch gedacht hätte: Ich mache es so wie vorher. Er hätte beim 10. Versuch sicher aufgegeben. Er hat aber weiter probiert und aus den Fehlern gelernt, dieses erlernte Wissen dann genutzt um bei dem 1.000 Versuch sein Ziel erreicht zu haben. Dazu gehörte aber auch, 999 Wege zu finden, anders zu arbeiten als gewohnt. Wenn ich also ein Ergebnis erzielen möchte, mit dem ich zufrieden bin oder das mich glücklich macht, kann es sein, dass ich das Ziel nur über viele Versuche und verschiedene Wege erreiche.

Wie kann sich das auf unseren Berufsalltag auswirken?

Es ist also wichtig, das eigene Verhalten zu ändern um nicht erfüllte Bedürfnisse zu befriedigen und damit ein gutes Gleichgewicht der seelischen Gesundheit zu erreichen. Am besten geht das, wenn wir uns kleine Ziele setzen und diese dann Schritt für Schritt erreichen. Unsere Motivation steigt und unsere Gesundheit und unser Glück werden leichter erreichbar. Diese Entwicklung wird uns nicht nur unbeschwerter durch den Berufsalltag begleiten, sondern auch im Privatleben ausgeglichener und glücklicher machen. Wir müssen nur anfangen, Kleinigkeiten zu verändern.


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